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"Da habe ich die Mama zum letzten Mal gesehen"
Lebenswege von Kindertransportkindern

Veranstaltung zum 80. Gedenkjahr an die Hilfsaktionen zur Rettung jüdischer Kinder 1938 bis 1940

Lesung & Musik mit der Pianistin Angelika Nebel
Dienstag, den 20. Februar 2018, 19.30 Uhr Haus am Dom, Großer Saal Domplatz 3, 60311 Frankfurt

An die Rettung jüdischer Kinder, die mit den „Kindertransporten“ dem Holocaust entkamen, erinnert eine Lesung aus den Biografien jüdischer Kinder aus Frankfurt. Anschließend findet ein Zeitzeugengespräch mit Renata Harris statt.

Renata Harris, geb. Adler, ein ehemaliges „Kindertransport-Kind“, besucht im Februar 2018 ihre Heimatstadt Frankfurt. Sie erinnert mit diesem Besuch an die rettenden „Kindertransporte“ sowie an das Engagement der unterstützenden Personen und Rettungsorganisationen, die vor 80 Jahren ca. 20.000 deutschen und österreichischen Kindern das Überleben ermöglichten. Diese Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Projekt Jüdisches Leben in Frankfurt, dem Haus am Dom und dem Verein gegen Vergessen – für Demokratie statt.

Programm der musikalischen Umrahmung

Walter Braunfels Präludium A-Dur BWV 538

Siegfried Würzburger Passacaglia über das Thema "KOL NIDRE"

Fanny Hensel Notturno g-Moll

   


Renata Harris mit ihrer Mutter in Frankfurt, ca. 1935